Servicefenster
Ein Servicefenster ist die technische Einheit hinter dem, was Gäste auf der Buchungsseite als „Service" sehen (Mittag, Abend, Brunch …) - die Einheit, in die eine Reservierung tatsächlich hineingebucht wird. Wie du Servicefenster im Alltag anlegst und bearbeitest, steht unter Servicezeiten einrichten; dieser Artikel erklärt, wie ein Servicefenster daraus einen konkreten buchbaren Zeitschlitz macht und wie das mit den allgemeinen Öffnungszeiten aus Wochenplan & Ausnahmen zusammenspielt.
Die drei Bausteine
Jedes Servicefenster besteht aus drei Angaben:
- Anker für „erste Sitzung" und „letzte Sitzung" - entweder eine feste Uhrzeit, oder „zur Öffnungszeit" bzw. „bis Ladenschluss", also relativ zu deinen allgemeinen Öffnungszeiten.
- Taktung („Sitzungen alle …") - wie eng die einzelnen buchbaren Zeitfenster innerhalb dieses Rahmens aufeinanderfolgen.
- Offene Wochentage - an welchen Wochentagen der Service überhaupt läuft.
Aus diesen drei Angaben ergibt sich, welche konkreten Uhrzeiten Gäste an einem bestimmten Tag zur Auswahl bekommen.
Fest verankert oder an den Öffnungszeiten orientiert
Der wichtigste Unterschied liegt im Anker. Ein Service mit fester Uhrzeit folgt deinen allgemeinen Öffnungszeiten nicht automatisch - er bleibt bei seiner eingetragenen Zeit, wird von den Öffnungszeiten aber weiterhin nach oben begrenzt: Schließt dein Haus dauerhaft früher, rutscht ein Service, der eigentlich bis 22:00 lief, faktisch trotzdem nur bis zur neuen, kürzeren Ladenschlusszeit; die Uhrzeit selbst im Formular ändert sich dabei nicht. Ein Service, der „zur Öffnungszeit" beginnt oder „bis Ladenschluss" läuft, richtet sich dagegen jedes Mal neu nach den tatsächlich geltenden Öffnungszeiten dieses Tages - ohne diesen Begrenzungseffekt, weil sein Anker selbst schon an die Öffnungszeit gekoppelt ist.
Das gilt genauso für eine einzelne Ausnahme: Trägst du für einen Tag abweichende Öffnungszeiten ein - etwa einen früheren Ladenschluss an Heiligabend - folgt ein „zur Öffnungszeit"/„bis Ladenschluss"-verankerter Service dieser Ausnahme automatisch für genau diesen einen Tag; danach gilt wieder der normale Rhythmus. Ein Service mit fester Uhrzeit bleibt bei seiner eingetragenen Uhrzeit und wird höchstens durch die kürzeren Öffnungszeiten gekappt, zieht aber nicht von sich aus mit - willst du ihn wirklich mitziehen, musst du ihn selbst anpassen.
An einem ganz geschlossenen Tag ist ohnehin kein Service buchbar, egal wie er verankert ist - das gilt unabhängig vom Anker.
Taktung und Wochentage
„Sitzungen alle …" bestimmt den Minutenabstand, in dem rabea innerhalb des Rahmens buchbare Startzeiten anbietet - 15, 30 oder 60 Minuten. Je enger die Taktung, desto mehr einzelne Zeitfenster stehen Gästen zur Auswahl.
Die offenen Wochentage grenzen zusätzlich ein: Läuft ein Service zum Beispiel nur Freitag bis Sonntag, taucht er an den übrigen Tagen auf der Buchungsseite gar nicht erst auf - unabhängig davon, ob das Restaurant an diesen Tagen sonst geöffnet hat.
Häufige Fragen
Muss ich nach jeder Ausnahme auch meine Services von Hand anpassen?
Kommt auf den Anker an. Läuft dein Service „zur Öffnungszeit" oder „bis Ladenschluss", zieht er mit jeder Ausnahme automatisch mit - du musst nichts tun. Nur ein Service mit fester Uhrzeit bleibt unverändert und braucht bei Bedarf eine eigene Anpassung.