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Kapazitätsmodell

rabea zählt Plätze, nicht Tische. Es gibt keinen Tischplan und keine Tischzuweisung, die eine Buchung überhaupt erst ermöglicht - wie das zusammenhängt, erklärt dieser Artikel. Wie du optional trotzdem Tische anlegst, steht unter Tische & Kapazität; wo Reservierungen landen und wie du Tische im Alltag zuweist, unter Reservierungsbuch.

Kein Tischplan, keine Zuweisungspflicht

Viele Reservierungssysteme denken in Tischen: ein Tisch für 2, ein Tisch für 4 - eine Reservierung passt an einen bestimmten Tisch oder eben nicht. rabea denkt anders. Es gibt keinen Tischplan und keine Logik, die eine Reservierung an einen bestimmten Tisch bindet. Ob eine Buchung angenommen wird, hängt allein davon ab, ob zum gewünschten Zeitpunkt insgesamt noch genug Plätze frei sind - unabhängig davon, ob du überhaupt Tische angelegt hast.

Wie die Prüfung funktioniert

Unter Einstellungen legst du eine einzige Zahl fest: „buchbare Plätze gleichzeitig" - wie viele Gäste dein Restaurant zu jedem Zeitpunkt insgesamt bewirten kann. Versucht ein Gast eine Reservierung anzulegen, prüft rabea für genau diesen Zeitraum die Spitzenbelegung: wie viele Plätze durch bereits bestehende, sich zeitlich überschneidende Reservierungen zu diesem Zeitpunkt schon belegt sind - über alle Servicefenster hinweg gemeinsam, nicht mit einer eigenen Obergrenze je Service. Passt die neue Gruppe mit dazu, wird die Reservierung angenommen, sonst nicht. Für einzelne Tage lässt sich diese Obergrenze zusätzlich über eine Ausnahme reduzieren, etwa wenn an einem Abend weniger Personal im Dienst ist.

Tischlisten als Gedächtnisstütze

Legst du unter Tische & Kapazität trotzdem Tische an, ändert das nichts an dieser Rechnung. Eine Tischzuweisung im Reservierungsbuch ist eine rein interne Gedächtnisstütze für den Service - sie hilft dir, den Überblick zu behalten, wer wo sitzt, hat aber keinen Einfluss darauf, ob eine Buchung überhaupt angenommen wird. Passt eine Zuweisung nicht (zu wenig Plätze am Tisch, Überschneidung mit einer anderen Buchung), warnt rabea dich zwar, blockiert aber nichts - die Entscheidung liegt bei dir.

Der praktische Vorteil

Weil nur die Gesamtzahl der Plätze zählt, ändert sich an der Buchbarkeit nichts, wenn du im Service selbst umbaust: Tische für eine größere Gruppe zusammenstellst, jemanden spontan umsetzt oder zusätzliche Stühle dazustellst. Die Buchungsseite und die Kapazitätsprüfung wissen davon nichts und müssen es auch nicht. Solange die Gesamtzahl der gleichzeitig bewirteten Gäste unter deiner eingestellten Obergrenze bleibt, ist alles in Ordnung.

Häufige Fragen

Sinkt die Kapazität, wenn ein Tisch mit 6 Plätzen nur mit 4 Gästen besetzt ist?

Nein. Tische haben keine eigene Kapazitätslogik. Für die Prüfung zählt allein die tatsächliche Personenzahl der Reservierung, nicht die Sitzplatzzahl des zugewiesenen Tisches.